Risiko Abstand im Störfallrecht – Städtisches und betriebliches Wachstum in Einklang bringen

Als Teilnehmer der 1. Hamburger Fachtagung zu Möglichkeiten und Grenzen des Abstandsgebots erhalten Sie wichtige Informationen und Erfahrungsberichte von Fachexperten aus den Behörden und der Praxis und diskutieren diese mit einem Fachpublikum.

Termin

Mittwoch, 25. September 2019

Sprache

Deutsch

Preis

595,00 € zzgl. MwSt.

Dauer

1 Tag

Abschluss

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Ort

Hamburg

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Beschreibung

Aufgrund der 2017 umfangreich geänderten Rechtslage gewinnt die störfallrechtliche Abstandsproblematik zunehmend an Bedeutung. Diese neue Veranstaltung widmet sich der Frage, welche Auswirkungen das Abstandsgebot für Betreiber von störfallrechtlichen Betriebsbereichen in einer wachsenden Stadt hat.  

Zu vier Themenkomplexen tragen Referenten aus der Wissenschaft und den zuständigen Behörden sowie auch Betreiber sogenannter Störfallbetriebe, die aufgrund der Menge der verwendeten Gefahrstoffe in den Anwendungsbereich der Störfallverordnung fallen, ihr Wissen und ihre Erfahrungen vor:

  • Störfallbetriebe und Stadtentwicklung – Best Practice Beispiele (aus Leverkusen und Frankfurt)
  • Sicherheitstechnik und Abstand – Anlagensicherheit und die TA Abstand
  • Gefahrstofflagerung, Logistik und der Hafen – Spannungsverhältnis Abstand und sensible Nutzung
  • Störfallbetriebe und die Nachbarschaft – Information der Öffentlichkeit vor und nach Störfallereignissen

Diskutieren Sie mit Fachexperten aus den Behörden und der Praxis über das Spannungsverhältnis zwischen Stadtplanung und betrieblichem Wachstum und nutzen Sie die Gelegenheit persönliche Fragen an die Referenten zu stellen.

Vorteile

  • Sie erhalten Informationen aus erster Hand – kompetente Referenten aus den Behörden und der Betreiberpraxis.
  • Sie haben im Rahmen der ganztägigen Veranstaltung genügend Zeit für Fragen, Diskussionen und Erfahrungsaustausch mit Experten.
  • Sie erhalten wichtige Informationen rund um das Thema Störfallrecht.

Referenten

Wir möchten Ihnen an dieser Stelle unsere möglichen Referenten für dieses Seminar vorstellen. Sie sind als Experten täglich für unsere Kunden im Einsatz - sei es als Berater, sei es als Trainer.

Peter Duschek

Geschäftsführer UMCO

Peter Duschek ist eine Koryphäe auf dem Gebiet des betrieblichen Umweltschutzes und gibt dem Wort „praxisnah“ eine ganz besondere Bedeutung in unseren Seminaren. 

Als Berater und Trainer ist er täglich bei unseren Kunden in ganz Deutschland unterwegs. Durch seine einprägsamen Erzählungen gestaltet er unsere Seminare besonders anschaulich. Kein Wunder, dass er auch ein gern gesehener Redner auf Kongressen und Fachtagungen ist. 

Sylvia Häfeli

Juristin

Sylvia Häfeli versteht es, ein zunächst trocken wirkendes Thema - wie beispielsweise Rechtssicherheit im Betrieb - auf anschauliche und interessante Weise sowie für jeden verständlich zu vermitteln. 

Unsere Juristin begleitet Kundenprojekte, wie Genehmigungsverfahren und Anfragen mit rechtlichem Hintergrund. Als Referentin und Fachautorin fühlt sie sich vor allem rund um die Themen Umweltrecht, insbesondere Immissionsschutz- und Störfallrecht, zu Hause. 

Dr. Christian Kahle

Kanzlei BRL BOEGE ROHDE LUEBBEHUESEN

Dr. Christian Kahle ist Rechtsanwalt und Partner bei BRL BOEGE ROHDE LUEBBEHUESEN Partnerschaft mbB in Hamburg und verantwortet dort den Bereich des öffentlichen Wirtschaftsrechts.

Zu seinen Tätigkeitsschwerpunkten gehören das Öffentliche Baurecht, Umwelt- und Planungsrecht sowie das Vergabe- und Beihilfenrecht. Herr Dr. Kahle veröffentlicht zu diesen Themen regelmäßig in Fachzeitschriften und sonstigen Medien.

Dr. Harald Noichl

Infraserv GmbH & Co. Höchst KG, Frankfurt

Referent zum Thema Störfallbetriebe und Stadtentwicklung

Prof. Dr. Peer Rechenbach

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, HAW

Referent zum Thema Störfallbetriebe und die Nachbarschaft: Dr. Peer Rechenbach ist Lehrbeauftragter der Fakultät Life Science an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW).

Er verfügt über umfassende Kenntnisse der strategischen Gefahrenabwehrplanung, der im Krisenmanagement erforderlichen Führungsorganisation und messtechnischen Erfassung chemischer Gefahren infolge von Naturereignissen sowie Störfällen und Terroranschlägen.

Serena Sikorski

Amt für Stadtplanung Leverkusen

Serena Sikorski ist von Haus aus Stadtplanerin und stellvertretende Abteilungsleiterin der Abteilung „Generelle Planung“ im Fachbereich Stadtplanung der Stadt Leverkusen.

Seit 2012 ist sie als Projektleiterin mit dem gesamtstädtischen Seveso-Konzept betraut und unterstützt andere Abteilungen und Fachbereiche bei dessen Umsetzung, z. B. in der Bauleitplanung und in Baugenehmigungsverfahren.

Dr. Norbert Wiese

Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW

Dr. Norbert Wiese leitet beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) innerhalb des Arbeitsbereiches Anlagensicherheit den Fachbereich „Umwelttechnik und Anlagensicherheit für Gefahrstofflagerung und -verladung“.

Inhalte

  • 1. Themenblock: Störfallbetriebe und Stadtentwicklung
    • Wir schauen uns die bisherigen Lösungen anhand zweier Praxisbeispiele an. Frau Sikorski vom Stadtplanungsamt Leverkusen berichtet von der planerischen Umsetzung der Seveso-III-Richtlinie. Dagegen stellt Herr Dr. Noichl die Selbstverpflichtung der Stadt Frankfurt mit den betroffenen Chemieparkbetreibern aus Sicht der Unternehmen dar.
  • 2. Themenblock: Sicherheitstechnik und Abstand
    • Wir suchen nach einer Antwort auf die Frage, in welchem Verhälntis die Sicherheitstechnik zum angemessenen Abstand steht. Dazu konnten wir Herrn Dr. Wiese vom Landesumweltministerium NRW und der Komission für Anlagensicherheit als Referenten gewinnen.
  • 3. Themenblock: Gefahrstofflagerung, Logistik und der Hafen
    • Wir richten den Blick auf das Spannungsverhältnis von Abstand und Logistik. Wie wirkt sich das Abstandsgebot auf Häfen aus? Welche Folgen ergeben sich für die Zulässigkeit von Logistikbetrieben? Rechtsanwalt Dr. Kahle und der Gesellschafter der UMCO Herr Duschek werden die rechtlichen Knackpunkte darstellen.
  • 4. Themenblock: Störfallbetriebe und die Nachbarschaft
    • Wir beschäftigen uns zum Schluss mit der Nachbarschaft von Störfallbetrieben. Frau Häfeli von der UMCO und Herr Prof. Dr. Rechenbach von der HAW Hamburg erläutern die Pflichten der Betreiber zur Information der Öffentlichkeit insgesamt und für den Fall eines Unfalles. 

Teilnehmerkreis

  • Störfallbeauftragte
  • Geschäftsfüher von Störfallbetrieben
  • Stadtentwickler- und -planer
  • Sachverständige nach § 29b BImSchG

Methodik

Eine Mischung aus:

  • Präsentation mit praktischen Beispielen
  • Diskussion und Erfahrungsberichte

Leistungspaket

  • Kaffeepausen mit Snacks
  • Mittagessen inkl. Getränk
  • Seminarunterlagen
  • Get-Together nach der Veranstaltung

Abschluss

VDSI-Punkte

Dieses Seminar wird vom VDSI (Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit) als Fortbildungsveranstaltung anerkannt. Mitglieder können dort folgende Punkte beantragen:

Hinweise

Bei einer Buchung vor dem 30. Juni 2019, profitieren Sie von einem Frühbucherrabatt -  Sie zahlen dann nur 495,00 EUR zzgl. MwSt. Geben Sie beim Buchen einfach den folgenden Code im Feld Anmerkungen an: Frühbucher250919.

Zeiten

  • Das Seminar findet statt von 9.00 bis 17.30 Uhr.

Räumlichkeiten

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